Mit großem Aufwand und riesigen Plakaten hat die Kriminalpolizei 40 Jahre nach dem Mord an der Schnaitheimerin Sabine Rahn die Fahndung nach ihrem Mörder noch einmal aufgenommen. Im März 2023 rief die Cold-Case-Einheit der Polizeidirektion Ulm mit Kriminaloberkommissar Manuel Köhler und seinem Kollegen Jens Mayer die Bevölkerung auf, Hinweise auf das noch immer mysteriöse Geschehen im März 1983 zu geben.
Jetzt hat das ZDF im Format „Hallo Deutschland“ über den Fall berichtet. Der Ermittler Manuel Köhler gibt dabei Einblicke in die Arbeit der Polizei. Interviewt wurde aber auch HZ-Redaktionsleiterin Silja Kummer, die die Wiederaufnahme des Falls journalistisch begleitet und mit der Mutter von Sabine Rahn gesprochen hat. Die „Hallo Deutschland“-Sendung vom 23. Juni ist in der Mediathek des ZDF abrufbar (zdf.de/magazine/hallo-deutschland-104), der Beitrag über den Heidenheimer Fall ist der letzte innerhalb der Sendung.
Sabine Rahns Mörder wurde auch nach der erneuten, intensiven Fahndung nicht gefasst. Durch eine neue Art der Auswertung einer DNA-Spur konnten die Ermittler aber feststellen, dass der Mann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit blond und blauäugig war.

Vor 40 Jahren bei Nattheim aufgefunden: So sah der Mörder von Sabine Rahn aus Schnaitheim aus
Die damals 18-jährige Sabine Rahn hatte am Freitag, 11. März 1983, die elterliche Wohnung abends verlassen und war ab da verschwunden. Ihre Leiche wurde am Montag darauf in einem Waldstück bei Nattheim gefunden. Manuel Köhler sagt im aktuellen ZDF-Beitrag, der von Anna Schwendner von der Produktionsfirma Visioneers verantwortet wurde, dass er nach wie vor daran glaube, der Fall sei lösbar, wenn der Mörder der jungen Frau noch lebe.

