Sanktionen gegen Russland hat die Europäische Union (EU) schrittweise seit 2014 als Reaktion auf die rechtwidrige Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim verhängt. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor einem Jahr hat der Westen eine Reihe von zusätzlichen restriktiven Maßnahmen beschlossen – derzeit wird von der (EU) das zehnte Sanktionspaket vorbereitet –, mit dem vorrangigen Ziel, die russische Wirtschaft und damit auch die Finanzierung des Krieges weiter zu schwächen.
In welchem Umfang hiesige Unternehmen dadurch betroffen sind, lässt sich offenbar nicht genau überblicken: Laut Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwürttemberg lassen sich die Handelsbeziehungen zwischen Firmen aus der Region und Russland bezüglich des Umsatzvolumens der Ausfuhr beziehungsweise der Einfuhr nicht genau quantifizieren.
