„Wo man singt, da lass’ dich ruhig nieder, […] böse Menschen haben keine Lieder.“ Johann Gottfried Seume hat es bereits im frühen 19. Jahrhundert erkannt: Dort, wo gesungen wird, sind angenehme Zeitgenossen anzutreffen. Dass die geflügelten Worte aus seinem Gedicht „Die Gesänge“ keine hohlen Phrasen sind, erkennt man, wenn man auf den Jungen Kammerchor Ostwürttemberg (JKO) trifft. Der A-cappella-Projektchor feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen – die HZ hat ihn in seiner Probenphase besucht.
Die Liste der Besonderheiten, die dieses Ensemble vorzuweisen hat, ist lang und beginnt bereits mit seiner Gründung im Jahr 2005 aus der Zukunftsinitiative Ostwürttemberg heraus, der schon zehn Jahre zuvor die Junge Philharmonie Ostwürttemberg (JPO) entsprang.
