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Mehr offene Stellen, weniger Arbeitslose: So hat sich der Arbeitsmarkt in Heidenheim im November 2025 entwickelt

In der Region Ostwürttemberg waren im November weniger Menschen arbeitslos gemeldet als im Oktober. Das sind die Zahlen für Heidenheim:

Der Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen, der seit einigen Monaten anhält, setzt sich auch im November weiter fort. Damit sinkt auch die Arbeitslosenquote in der Region Ostwürttemberg weiter. Das geht aus den jetzt veröffentlichen Zahlen der Agentur für Arbeit Aalen hervor, die sowohl für den Ostalbkreis als auch für den Landkreis Heidenheim zuständig ist.

„Positiv ist, dass die Arbeitslosenzahlen in allen Bereichen zurückgegangen sind“, sagt Stefan Schubert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aalen zum Arbeitsmarktbericht. „Sowohl bei den Älteren als auch bei den Ausländern und bei den Langzeitarbeitslosen – überall sind die Zahlen in Ostwürttemberg gesunken.“ Am deutlichsten ist der Rückgang bei den unter 25-Jährigen, was sicherlich noch unter anderem im November am Ausbildungsbeginn im Herbst liegt. Um 48 Personen ist die Arbeitslosenzahl bei den jüngeren Menschen (15 bis unter 25 Jahre) zurückgegangen, die Arbeitslosenquote liegt bei dieser Personengruppe bei 3,0 Prozent und somit um 0,1 Prozent niedriger als noch im Oktober. Im Vergleich zum November des Vorjahres sind die Zahlen bei den jüngeren Arbeitslosen allerdings etwas gestiegen.

Überall weniger Arbeitslose

Ende November waren im Kreis Heidenheim und im Ostalbkreis 10.852 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das waren 182 weniger als im Oktober, aber 904 mehr als noch vor einem Jahr. Die meisten Arbeitslosen waren mit 3741 (Oktober: 3821) in Heidenheim gemeldet. In Schwäbisch Gmünd waren es 3573 (3632), in Aalen 2417 (2436), in Bopfingen 563 (573) und in Ellwangen 558 (572). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die seit mehr als einem Jahr ohne Beschäftigung sind, sank im Agenturbezirk um 49 auf 3615. Das entspricht einer Quote von 33,3 Prozent aller Arbeitslosen.

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, in Ostwürttemberg lag im November bei 4,2 Prozent (Oktober: 4,3 Prozent). In Heidenheim sank die Quote von 5,0 auf 4,9 Prozent. In Schwäbisch Gmünd war sie bei 4,7 Prozent unverändert, in Aalen sank sie von 3,8 auf 3,7 Prozent. In Bopfingen war die Arbeitslosenquote bei 3,8 Prozent unverändert gegenüber Oktober, in Ellwangen ebenfalls unverändert bei 2,2 Prozent.

„Die anhaltende Stabilität unseres regionalen Arbeitsmarktes zeigt sich auch an der stetig steigenden Nachfrage nach Arbeitskräften: Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Vergleich zum Vormonat nochmals gestiegen, und zwar stärker als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre“, so Schubert. Dem Arbeitgeber-Service wurden im November 724 neue Stellen von den regionalen Betrieben und Unternehmen gemeldet. Das sind 93 oder 14,7 Prozent mehr als noch im Oktober und im Vergleich zum Vorjahr 160 Stellen oder 28,4 Prozent mehr. „Personal – vor allem qualifizierte Fachkräfte – wird nach wie vor gesucht“, so der Agenturchef.

Das zeigt sich auch an der Zahl der freien Stellen. In ganz Ostwürttemberg sind aktuell 3058 offene Arbeitsstellen gemeldet, Ende Oktober waren es noch 2914. In Heidenheim gibt es derzeit 1011 (Oktober: 958) freie Stellen, in Aalen 945 (927), in Schwäbisch Gmünd 591 (548), in Ellwangen 390 (356) und in Bopfingen 121 (125).

Weniger Kurzarbeit

Im November ist die Zahl neuer Anzeigen zur Kurzarbeit in Ostwürttemberg im Vergleich zum Vormonat
gesunken. Insgesamt zeigten 15 Betriebe für 121 Beschäftigte Kurzarbeit an. Im Oktober 2025 waren es 14 Betriebe für ebenfalls 296 Beschäftigte. Für den Monat Mai 2025 liegen endgültige Zahlen vor, da alle Melde- und Abrechnungsfristen zwischenzeitlich abgelaufen sind. Somit haben 83 Betriebe im Mai 2025 Kurzarbeit umgesetzt und mit der Agentur für Arbeit abgerechnet. 2843 Personen befanden sich in Kurzarbeit.