Zukunftsfähige Innenstadt

Wie eine Kunstausstellung die Heidenheimer Innenstadt beleben soll

Das Projekt Kunst in der Stadt wurde jetzt eröffnet. Die Kunstwerke sind bis zum 30. September in der Stadt verteilt zu besichtigen

Sechs Monate, fünf Kunstobjekte, eine Innenstadt: Damit ist das neueste Projekt „Kunst in der Stadt“ beschrieben, das die Stadtverwaltung Heidenheim gemeinsam mit dem Kunstverein Heidenheim umsetzt. Dabei werden Kunstwerke von Manuela Tirler, Herbert Mehler, Sonja Edle von Hoeßle, Werner Pokorny und Jürgen Knubben auf dem Eugen-Jaekle-Platz, auf dem Kleinen Schlossplatz, vor der Stadt-Information, vor dem Meeboldhaus und auf dem Marienplatz installiert. Das Vorhaben ist Teil des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) und wird aus dessen Mitteln finanziert.

Transformation des Treffpunkts Innenstadt

„Die Transformation des Treffpunkts Innenstadt ist eine Aufgabe, die uns alle betrifft und die deshalb auch von der gesamten Stadtgesellschaft angegangen werden muss. Dazu ist der Kunstverein Heidenheim mit seiner 50-jährigen Geschichte und seinem Sitz im „Türmle“ mitten in der Innenstadt bereit und dafür bin ich ihm und all seinen Mitgliedern dankbar“, sagt Oberbürgermeister Michael Salomo. Er dankt Dr. Hans Peter Schiffer, Vorsitzender des Kunstvereins, dafür, dass er sich maßgeblich an der Organisation beteiligt hat und er zudem die beteiligten Künstlerinnen und Künstler gewinnen konnte. Hans Peter Schiffer sagt zum Projekt: „Es ist ein Ziel des Kunstvereins, den Bürgern auch außerhalb des eher versteckt liegenden Türmles die Begegnung mit anspruchsvoller zeitgenössischer Kunst zu ermöglichen. So gab es schon Holzskulpturen vor dem Rathaus und Abbilder von Kunstwerken in den Bäumen des Schlossparks. In der Tradition des Bildhauersymposiums stellen wir nun Stahlskulpturen von hervorragenden süddeutschen Künstlern an belebten Plätzen der Innenstadt aus.“ Die Innenstadt bietet Räume zur Begegnung und zum Austausch; Kunst wiederum verschafft den Menschen die Möglichkeit, Dinge mit neuen Augen zu sehen oder zumindest aus neuen Perspektiven zu betrachten. Der Verein und seine Mitglieder wollen die Kunst möglichst vielen Menschen nahebringen und das Interesse an neuen und anspruchsvollen künstlerischen Ausdrucksweisen wecken und fördern. Stadtverwaltung und Kunstverein führen mit dem ZIZ-Projekt beide Welten zusammen und setzten so neue Impulse für die Innenstadt.

Förderprogramm bringt Impulse

Die Stadt Heidenheim erhält seit 2022 die ZIZ-Förderung „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“.
Das Förderprogramm hat bereits einige Impulse für die Innenstadt gebracht, darunter die fünf Grünbeete im vergangenen Jahr. Weitere Vorhaben sind in Planung, darunter ein Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft.

Für das neue Projekt hat die Stadtverwaltung einen Weiterleitungsvertrag mit dem Kunstverein geschlossen, der vorsieht, Mittel in Höhe von maximal 30.000 Euro aus dem Förderbudget an den Verein zur Umsetzung der Ausstellung weiterzugeben. Das Förderprogramm ZIZ in Heidenheim umfasst Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Millionen Euro. Bis zu 900.000 Euro Fördermittel hat der Bund der Stadt Heidenheim für geplanten Vorhaben im Bereich der Innenstadt zugesagt.

Bis in den Herbst zu besichtigen

Die Kunstwerke sind installiert und sind bis zum 30. September in der Heidenheimer Innenstadt zu besichtigen. Der Kunstverein hat zu Kunst in der Stadt einen Begleit-Flyer erstellt, der voraussichtlich von Freitag an unter anderem in der Stadt-Information und beim Kunstverein selbst kostenfrei erhältlich ist.

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