Gowsala Shanthakumar malt, seit sie denken kann. Eine ihrer frühen Kindheitserinnerungen war besonders prägend: Ihre Mutter leidet an einer schweren Krankheit, Shanthakumar hat sie bei den Behandlungen begleitet. Als Vierjährige, während sie im Wartebereich des Wuppertaler Krankenhauses saß, bekam sie von den Krankenschwestern ein Blatt Papier so groß wie ein Tisch und Stifte.
Seitdem malt sie, versinkt in ihren Fantasiewelten und träumt von einer eigenen Galerie. Dieser Traum hat sich inzwischen in der Wilhelmstraße 52 in Heidenheim erfüllt. Doch bevor es so weit war, kam zunächst alles anders. Shanthakumar wollte, ebenfalls durch die Krankheit ihrer Mutter bedingt, den menschlichen Körper verstehen und mit ihrer Ausbildung an Wegen zur Heilung mitwirken. Sie studierte Medizintechnik und arbeitete in vielen Bereichen, immer auf der Suche nach Neuem. Diese Neugier, Lebendigkeit und das Interesse, Menschen zu heilen mit dem, was sie tut, zeichnen Gowsala Shanthakumar noch heute aus.
