Briefträger im Homeoffice? Passt nicht zusammen. Holzfällen als Bürojob? Geht ebenso wenig. Viele müssen zwangsläufig draußen arbeiten. Sogar im heißesten Sommer. So wie Danny Majer. Der 38 Jahre alte Dachdeckermeister sorgt auch bei rekordverdächtiger Hitze dafür, dass andere ein Schatten und Kühle garantierendes Dach über dem Kopf haben.
Bis unten im Haus angenehme Temperaturen herrschen, fließt oben drüber freilich zunächst einmal viel Schweiß. Das ist heuer in besonderem Maße der Fall. Nicht nur, dass die Sonne selbst die sonst eher nach einem zusätzlichen Kittel rufende Ostalb wochenlang mit gefühlt weit mehr als den vorhergesagten 35, 36 oder sogar noch mehr Grad beglückte. Wenn Majer und seine Mitarbeiter Bitumenbahnen auf einem Flachdach verschweißen, dann setzt die Flamme aus dem Schweißbrenner problemlos nochmals 250 Grad obendrauf.
