Im Rahmen des von Bund und Land geförderten „Weiße-Flecken-Programms“ ist der Breitbandausbau in Heidenheim und im Teilort Großkuchen abgeschlossen worden. Insgesamt konnten 193 Betriebe, Haushalte, Schulen und öffentliche Gebäude angeschlossen werden.
Für das Projekt wurden rund 13 Kilometer Breitbandnetz neu verlegt. Davon entstanden sieben Kilometer in offener und sechs Kilometer im Spülbohrverfahren. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 5,1 Millionen Euro. 90 Prozent davon tragen Bund und Land: Der Bund übernimmt mit 2,56 Millionen Euro die Hälfte der Kosten, das Land Baden-Württemberg steuert 2,05 Millionen Euro bei, was 40 Prozent des Gesamtvolumens entspricht.
Anschlussnehmer werden über den möglichen Wechsel informiert
Die Netcom BW ist als künftiger Netzbetreiber derzeit dabei, die Inbetriebnahme des Glasfasernetzes vorzubereiten. Alle Anschlussnehmer werden vom Netzbetreiber informiert, ab wann der Wechsel zum schnelleren Internet möglich ist.
Mit den Bauarbeiten war die TBG GmbH aus Darmstadt/Griesheim beauftragt. Zwischen Oktober 2023 und März 2025 schloss das Unternehmen unter anderem die Leitungsverbände in der Mittleren Gemeinde, in Nietheim, Rotensohl, im Gewerbegebiet Hagenbucher Trieb sowie in der Ortsdurchfahrt Großkuchen bis zur Verwaltungsstelle und zur Schule mit Turn- und Festhalle an. In Heidenheim wurden in diesem Zeitraum die Bereiche Siemensstraße, Gewerbegebiet Badenbergstraße sowie die nördlichen Seewiesen einschließlich eines Teils der Nattheimer Straße und der Robert-Bosch-Straße ausgebaut.
Zur Verbindung der Gewerbegebiete „In den Seewiesen“ und „Badenbergstraße“ wurde zudem die B19 unterquert. Im Sommer 2025 erhielt dieser Abschnitt die neue Asphaltdeckschicht. Die Glasfaserkabel sind inzwischen vollständig eingezogen und dokumentiert. Die Planung und Bauüberwachung übernahm von 2022 bis zum Abschluss der Maßnahme die s&p Beratungs- und Planungsgesellschaft aus Wiesbaden.

