Im Rahmen der laufenden Neugestaltung des Rathausumfelds werden entlang der Grabenstraße in Heidenheim bis Ende Februar sieben bestehende Linden gefällt, um Platz für neues Grün zu machen. Ein Teil der Bäume befindet sich laut Stadtverwaltung in einem schlechten Zustand. Bereits im städtebaulichen Wettbewerb sei festgestellt worden, dass ihr langfristiger Erhalt nicht sinnvoll möglich sei.

Autofreie Grabenstraße: So stehen die Heidenheimer Stadträte zum Verkehrsversuch

Warum an der testweisen Sperrung der Heidenheimer Grabenstraße viel Kritik geübt wird
22 Klimabäume werden gepflanzt
Künftig entsteht eine Doppelreihe aus 22 sogenannter Klimbäume, also Baumarten, die als robust gelten und gleichzeitig einen Beitrag zur Bio-Diversität im innerstädtischen Raum leisten. Gepflanzt werden Purpur-Erlen, Zerreichen sowie Exemplare des Schwarzen Tupelobaums.

Mit dem Begrünungskonzept setzt die Stadt Heidenheim auf die Prinzipien der sogenannten Schwammstadt: Regenwasser soll künftig lokal gespeichert und im Boden gehalten werden, statt direkt in die Kanalisation abzufließen. Das Wasser steht den Bäumen damit direkt zur Verfügung und reduziert zugleich den Aufwand sowie die Kosten für das regelmäßige Wässern.
Aufenthaltsqualität und Ökologie verbessern
Mit der Neugestaltung der Grabenstraße möchte die Stadt ökologische Funktionen stärken und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität im Rathausumfeld nachhaltig verbessern.


