Kultur

Wie „Otello“ bei den Heidenheimer Opernfestspielen zeigt, dass Shakespeare aktueller denn je ist

„Otello“-Regisseurin Rosetta Cucchi spricht vor der Premiere der Opernfestspiele darüber, warum die zentralen Themen des „Otello“-Stoffs heute aktueller denn je sind, worin die größte Herausforderung einer Neuinszenierung liegt und warum sie gerne nach Heidenheim zurückkehrt.

Warum „Otello“ bis heute bewegt und welche Herausforderungen die Inszenierung mit sich bringt: Regisseurin Rosetta Cucchi spricht vor der Premiere am 3. Juli über den Stoff und ihre Rückkehr nach Heidenheim. In Verdis Oper „Otello“ wird der gefeierte Feldherr Otello, der aufgrund seiner Herkunft als Außenseiter gilt, durch die gezielten Intrigen seines Untergebenen Jago dazu gebracht, an der Treue seiner Frau Desdemona zu zweifeln. Eifersucht, Misstrauen und Täuschung treiben ihn schließlich dazu, Desdemona zu töten.

Die Italienerin führt bereits zum zweiten Mal bei den Heidenheimer Opernfestspielen Regie, das erste Mal hier war sie 2024 bei der Inszenierung von „Madama Butterfly“. Vor allem habe sie in Heidenheim gute Erfahrungen mit den Menschen gemacht, sowohl mit den Einwohnern als auch mit dem Team vor Ort, wie sie erzählt. Alle seien äußerst engagiert und professionell.