Schon seit Jahren gibt es aus dem Schnaitheimer Wohngebiet Hagen immer wieder Beschwerden über die Verkehrsbelastung, die in erster Linie von der Steigstraße herrührt. Die ist einerseits eine Verbindung von Schnaitheim zur Verbindungsstraße vom Mittelrain in Richtung Zang, andererseits im unteren Teil auch die einzige Zufahrtsmöglichkeit zum Hagen.
Trotz zahlreicher Beschwerden und Hilferufe, die seit Jahren vonseiten der Anwohner an die Stadtverwaltung gerichtet wurden und noch immer werden, hat sich an der Situation nichts geändert. Deshalb fühlten sich die Menschen in diesem Quartier auch im Stich gelassen, sagt Walter Fischer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft Hagen, der ihm zufolge rund 200 Menschen angehören, von denen sich etwa zehn aktiv einbringen. „Im September und Oktober vergangenen Jahres haben wir zwei Briefe an Oberbürgermeister Salomo geschrieben, mit der Bitte, sich doch endlich mit der Problematik zu beschäftigen. Eine Rückmeldung haben wir nie erhalten“, sagt Fischer.
