Wer im Herbrechtinger, Nattheimer, Hermaringer, Niederstotzinger oder Dischinger Rathaus arbeitet, lebt dieser Tage gefährlich. Am Gombigen Donnerstag, 12. Februar, werden erstere vier Gemeindezentralen von den örtlichen Narrengruppierungen gestürmt. Der Dischinger Faschingsverein zieht traditionell tags drauf, am Freitag, 13. Februar, nach.
Den frühesten Angriff planen die Herbrechtinger Wasserratza Hex: Nachdem sie sich um 14.30 Uhr auf die Suche nach dem Bürgermeister gemacht haben, startet gegen 15 Uhr der offizielle Teil des Spektakels. Vor dem Rathaus können Interessierte der Hexenrede lauschen und sich im Anschluss daran von den Auftritten der Tanzmäuse, Schwabbelbäuche und Tanzhexen unterhalten lassen.
Neulinge und alte Faschings-Hasen
Noch relativ neu im Geschäft sind die Nattheimer Breamahexa. Sie stürmen das Rathaus dieses Jahr zum dritten Mal. So richtig losgehen soll die Gaudi um 15.03 Uhr auf dem Martinsplatz. Zu erwarten sind reichlich Spiele und Späße mit dem Bürgermeister und seinem Rathausteam.
Als alte Faschings-Hasen könnte man die Hermaringer Dorfhexa und Dorfuhus bezeichnen. Sie lassen sich auch dieses Jahr den Sturm aufs Rathaus nicht entgehen. Start ist um 15.33 Uhr am Rathaus - Guggamusik, Krapfen und Remmidemmi inklusive. Im Anschluss geht die Sause im Partyzelt weiter.
Auf reichlich Erfahrung können auch die Stotzinger Hexa zurückblicken. Für ihren Niederstotzinger Rathaussturm warten sie, bis es schon dunkel ist: Ab 18 Uhr sorgen die Narren auf dem Marktplatz für die Unterhaltung der Besucher.
Beim Dischinger Faschingsverein schläft man noch eine Nacht länger, bevor man am Freitag, 13. Februar, das Rathaus stürmt. Ab 11 Uhr, wenn der Bürgermeister abgesetzt ist, ist auf dem Marktplatz dann großes Halligalli geboten.


