Am Tag des Spaziergangs mit OB Michael Salomo ist eine unzumutbare Verkehrsplanung umgesetzt worden: Die Grabenstraße wurde völlig gesperrt, und alle Busse fahren seitdem in der schon völlig überlasteten Ploucquetstraße. Unsere Straße ist verhältnismäßig schmal, und wir hatten schon vor dieser lamentablen Entscheidung eine starke Lärmentwicklung und Luftverschmutzung. Die große Anzahl der Busse, die zeitweise im Minutentakt durch die Straße fahren, macht die Situation unerträglich. Der Fahrradweg ist durch die Haltestelle eine lange Strecke unterbrochen, und es wird gefährlich für jeden Radfahrer, die Busse zu überholen. Außerdem sind uns durch diese Entscheidung zehn Parkplätze, von denen wir schon zu wenige hatten, verloren gegangen. Aber das scheint unseren aktuellen Oberbürgermeister nicht im Geringsten zu interessieren.
Das Ploucquet-Areal und die ganze Ploucquetstraße haben eine maximale Einwohnerzahl, darunter betreutes Wohnen und einen Kindergarten, in der Christianstraße einen zweiten, die alle von diesem Nonsens betroffen sind. Die Grabenstraße hingegen ist mindestens dreimal so breit und hat bedeutend weniger Einwohner. Herr Salomo meinte, es fahren zu viele Autos durch die Grabenstraße trotz Verkehrsverbot. Mit etwas Fantasie und gutem Willen wäre es ein Leichtes, dies zu ändern und endgültig zu beheben, zum Beispiel durch eine Schranke mit Fernbedienung für die Busfahrer. Zudem wären die Mitfahrenden nah an den Geschäften der Innenstadt, und die noch bestehenden Geschäfte würden davon profitieren, wie auch der Wochenmarkt.
Unser OB sollte sich dringend auf die Bedürfnisse und das Wohlergehen der Heidenheimer konzentrieren, anstatt unüberlegt und skrupellos dagegen zu agieren. Es ist höchste Zeit, dies zu ändern.
Gertrud Rieger, Heidenheim, und weitere Bewohner des Ploucquet-Areals