Karl-Heinz-Wilhelm-Stiftung und Kreissparkasse

„Unsere Hilfe zählt“: Spenden in Höhe von 61.976,95 Euro für 47 Projekte aus dem Landkreis Heidenheim

Die Spendenaktion „Unsere Hilfe zählt“ verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung: Insgesamt flossen rund 61.000 Euro in 47 Projekte aus Kunst, Kultur, Sport und Altenhilfe. Wie die Übergabe lief:

Von der 24-Sekunden-Anlage für den Spielbetrieb“über neue Sättel für Therapiepferde bis hin zu einem Baseball- und Dance-&-Cheer-Camp oder Therapiehunden auf der Palliativstation – diese Beispiele machen deutlich, wie breit die Spendenaktion „Unsere Hilfe zählt“ auch in diesem Jahr wieder aufgestellt war. Insgesamt trafen sich im Hallamt der Kreissparkasse Heidenheim zur Spendenübergabe rund 80 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Vereine aus dem Landkreis.

Insgesamt 47 Projekte wurden in diesem Jahr eingereicht: So viele wie noch nie. Die gemeinsame Aktion der Karl-Heinz-Wilhelm-Stiftung und der Kreissparkasse Heidenheim erzielte in diesem Jahr ein Spendenergebnis von 61.976,95 Euro, das sind rund 6.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Da belief sich die Gesamtspendensumme auf 55.654 Euro. Darin enthalten sind je 15.000 Euro von der Stiftung und der Kreissparkasse.

Wie in einer guten Ehe

Auch Oberbürgermeister Michael Salomo war als Beiratsvorsitzender der Stiftung anwesend. Begrüßt wurden die Gäste vom Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Heidenheim, Dieter Steck. Er stellte fest, dass die Zahl der teilnehmenden Vereine jedes Jahr steige – ein positives Signal, wie er betonte. Die Zusammenarbeit zwischen Stiftung und Kreissparkasse beschrieb er als eingespielt und wertvoll. Er betonte, dass er sich eine Weiterarbeit in Zukunft erhoffe, doch: „Es ist wie in einer guten Ehe, es müssen zwei zustimmen.“ Ein wichtiges Anliegen sei der Kreissparkasse, dass kleinere Vereine bei Spenden nicht hinter den größeren Vereinen zurückstehen dürften.

Wie in einer guten Ehe: Martin Wilhelm und Dieter Steck loben die gemeinsame Zusammenarbeit. Foto: Rudi Penk

Anschließend sprach Martin Wilhelm, Verleger und Geschäftsführer der Heidenheimer Zeitung. Auch er griff Stecks Ehe-Vergleich auf – und nannte die Kooperation eine „sehr, sehr gute Ehe“. Wilhelm betonte, wie entscheidend ehrenamtliches Engagement für die Region sei: Ehrenamt mache Freude, beinhalte aber auch viel Arbeit – und oft fehle es an finanziellen Mitteln. Genau hier setzt die Stiftung an: Projekte sollen durch eine Starthilfe durch die Spendenaktion ermöglicht werden, die sonst nicht realisiert werden könnten.

Kunst, Kultur, Sport und Altenhilfe

Wilhelm hob hervor, dass es von Anfang an klare Kriterien der Stiftung gegeben habe: „Opa hat ganz klar entschieden, es muss um Kunst, Kultur, Altenhilfe und Sport gehen.“ Diese müssten Aktionen im Verbreitungsgebiet der Heidenheimer Zeitung zugutekommen, doch inzwischen orientiere man sich daran, dass die Projekte der Region dienen.

Wilhelm erinnerte zudem daran, dass die Stiftung seit ihrer Gründung inzwischen insgesamt rund 1,7 Millionen Euro ausgeschüttet habe. Und doch habe er noch nie so viele eingereichte Projekte erlebt wie in diesem Jahr. „Der Dank gilt Ihnen allen für Ihr Engagement“, betonte er. „Wir freuen uns, wenn Sie mit dem Geld das umsetzen können, was Sie sich vorgenommen haben.“ Zum Abschluss sprach er ein kollektives Dankeschön aus: „Dankeschön von uns als Bürgern, Verlag, Kreissparkasse und Oberbürgermeister – dafür, dass Sie so für Ihr Engagement brennen.“

Wer am meisten Spenden gesammelt hat

1. Platz: Knalltüte, die Kinderstiftung erhält für Kultur im Rahmen der Knallerferien 5651,88 Euro.

2. Platz: Der Förderverein Krankenhaus für Naturheilwesen Heidenheim erhält für die Bezahlung künstlerischer Therapien 5050 Euro.

3. Platz: Die Lebenshilfe Heidenheim erhielt für einen Therapiesattel für ein Therapiepferd 3500 Euro.