Eine gescheiterte Beziehung beschäftigte am Mittwoch das Heidenheimer Amtsgericht. Ein 40-Jähriger musste sich wegen mehrfacher Beleidigung und Bedrohung seiner ehemaligen Lebensgefährtin verantworten. Trotz eines gerichtlichen Kontaktverbots soll er zwischen Januar und Mai immer wieder ihre Nähe gesucht, sie beschimpft und bedroht haben. Das Urteil: sechs Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Richter Dr. Christoph Edler sprach von einer „letzten Chance“.
Der Angeklagte und die 51-Jährige waren rund zwei Jahre lang ein Paar. Nach der Trennung im Januar sei es immer wieder zu Streit, Nachrichten und zwischenzeitlichen Annäherungen gekommen. Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann insgesamt 14 Taten vor. Er soll die Frau unter anderem vor ihrer Wohnung als „fette Sau“, „Fotze“ und „Hure“ beschimpft und ihr gedroht haben, ihr „den Kopf und Schädel einzuschlagen“.
