Verborgen hinter einem gewaltigen Gerüst, wird derzeit Stück für Stück die stählerne Eisenbahnbrücke zusammengesetzt, die künftig die Brenz am südlichen Ende des Heidenheimer Bahnhofsgeländes überspannen soll. Ehe das Bauwerk komplett vormontiert dorthin transportiert werden kann, sind noch umfangreiche Vorarbeiten erforderlich.
So muss entlang der B19 eine Wand aus Bohrpfählen in die Tiefe getrieben werden. Das geschieht in den Pfingstferien. Deshalb wird die B19 auf der Westseite des Totenbergs in den Pfingstferien von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 14. Juni, zwischen Friedrich-Ebert- und Seestraße gesperrt.

Neue 600-Tonnen-Stahlbrücke wird derzeit in Heidenheim aufgebaut
Nach Auskunft der Bahn wird eine weiträumige Umleitung eingerichtet. Sie führt von der Theodor-Heuss- und Brenz- zur Marienstraße, dann über die Karl- und Schnaitheimer Straße bis zur Seewiesenbrücke, anschließend Richtung Nördlinger- und Kanalstraße. Wer die Oststadt über die Seestraße verlässt, muss die Strecke in umgekehrter Richtung wählen. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, sollen die Ampelschaltungen den Veränderungen angepasst werden.
Ab Montag, 15. Juni, ist die B19 in dem bis dahin gesperrten Bereich wieder halbseitig befahrbar. Der Straßenverkehr fließt dann wechselweise in beide Richtungen, gesteuert durch eine Behelfsampel. Laut Bahn gibt es für den Schienenverkehr keine Einschränkungen.


