Amtsgericht

„Spielen wir ein Spiel?“ – Pistolenfoto landet vor Gericht

Ein Bild einer Pistole, eine gescheiterte Beziehung und gegenseitige Vorwürfe beschäftigten das Amtsgericht Heidenheim am Dienstagvormittag. Am Ende wurde das Verfahren wegen des Vorwurfs der Bedrohung gegen eine Geldauflage eingestellt.

Aus einer turbulenten On-off-Beziehung wurde ein Fall für das Amtsgericht Heidenheim, der letztendlich gegen eine Geldauflage eingestellt wurde. Ein 54-jähriger Fachverkäufer aus Heidenheim musste sich am Dienstag wegen des Vorwurfs der Bedrohung verantworten. Laut Anklage soll er im April 2025 seiner ehemaligen Lebensgefährtin in einem Telefonat gedroht haben, sie umzubringen. Kurz darauf habe er ihr ein Bild einer Pistole mit der Nachricht „Spielen wir ein Spiel?“ geschickt. Der Angeklagte, der sich vor Gericht selbst verteidigte, bestritt die Vorwürfe entschieden. Ein Telefonat mit Morddrohungen habe es nie gegeben. Er habe sämtliche Anrufprotokolle dabei und könne belegen, dass ein solches Gespräch nicht stattgefunden habe. Das Pistolenfoto habe er zwar verschickt, dieses stamme jedoch aus dem Internet. Er habe lediglich „seine Ruhe haben“ wollen, nachdem ihn seine Ex-Partnerin immer wieder kontaktiert habe.

Streit, Eifersucht, Alkohol