Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben schwierig, gleichzeitig zeigt sich Ostwürttemberg widerstandsfähig und zukunftsorientiert. Dieses Fazit zog die Vollversammlung der IHK Ostwürttemberg bei ihrer Juli-Sitzung. Im Mittelpunkt standen die Lage der regionalen Wirtschaft, der Fortschritt des Anbaus für die Akademie sowie der Jahresabschluss 2025.
IHK-Präsident Markus Maier bewertete die jüngsten Beschlüsse des Koalitionsausschusses mit gemischten Gefühlen. Positiv seien Maßnahmen zum Bürokratieabbau wie weniger Berichtspflichten und die geplante Genehmigungsfiktion nach vier Monaten. Enttäuschend sei dagegen, dass Reformen etwa bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten ausgeblieben seien. Auch Arbeitskosten und Abgaben blieben hoch.
