Auffällig unauffällig. So lässt sich die derzeitige Lage auf dem Arbeitsmarkt in Ostwürttemberg umschreiben. Bedeutet: Im August ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum vorangegangenen Monat gestiegen. Das geschah allerdings in einer Größenordnung, die die Arbeitsverwaltung als „saisonbedingt“ einstuft.
„Wie jedes Jahr machen sich die Sommerferien und das Ende schulischer und betrieblicher Ausbildungen auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar“, erklärt Udo Stohrer, Geschäftsführer Operativ der Aalener Agentur für Arbeit, die aktuelle Entwicklung. Und weiter: „Der Arbeitsmarkt kann im August traditionell die zu Beginn der Haupturlaubszeit und am Ende eines Ausbildungsjahres steigende Zahl an Arbeitsuchenden nicht vollständig aufnehmen.“ Stohrer wertet die aktuellen Zahlen angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Belastungen der Wirtschaft gleichwohl als Beleg für einen relativ robusten Arbeitsmarkt.
