Auch die Bretter, die die Welt bedeuten, sind vom Großreinemachen nicht gefeit: Im Schnaitheimer Sasse-Theater stand kürzlich die große jährliche Putzete an. Abseits des üblichen Großputzes hatten die Sasse-Mitglieder es sich dieses Mal zur Aufgabe gemacht, die Außenwände des Theaters in Eigenregie zu streichen.
Im Oktober richtet die Sasse gemeinsam mit dem Naturtheater Heidenheim den Landesamateurtheaterpreis Lamathea aus – und möchte sich dementsprechend von ihrer Schokoladenseite präsentieren. „Der letzte Anstrich ist etwa zehn Jahre her“, erzählt der Sasse-Vorsitzende Benjamin Hessenauer. „Wir sind total stolz darauf, dass wir mehr als 20 Helfer für die Putzete hatten. Das sind rund zehn Prozent der Vereinsmitglieder.“

Dass jeder Winkel und jede Ecke geputzt und das Theater zudem gestrichen und entrümpelt wurde, hat nicht nur mit dem Amateurtheaterfestival zu tun. Die Sasse bereitet sich damit außerdem auf das kommende Jahr vor, denn 2026 feiert sie bereits ihr 50-jähriges Bestehen. Und dafür kann man sich durchaus rausputzen.