Einerseits freute ich mich, dass sich jemand wehrt gegen das Verdecken der Erinnerungsstele. Anscheinend fielen große Worte bei der Einweihung. Für mich bleibt da aber immer die gleiche große Frage: Warum weigert sich die Stadt beharrlich, das Rommel-Denkmal zu entfernen?
Ein politischer Schandfleck, oder wie Jean Améry gesagt haben soll: „Die Auslöschung der Schande.“ Man sollte nicht ein Denkmal erhalten an einen Nazi-General und überzeugten Massenmörder. Das hat eine verheerende Außenwirkung, und das kann nicht der Wille der Stadt und der Stadträtinnen und Stadträte sein.
Gerd P. Herm, Heidenheim

So setzt der Heidenheimer Künstler Rainer Jooß die dunkle Geschichte des FCH-Stadiongeländes in Szene
Auf dem Gelände des Bundesliga-Fußballstadions Voith-Arena war einst eine Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau untergebracht. Der Künstler Rainer Jooß will die Vergangenheit auf dem Heidenheimer Schlossberg sichtbar machen und zeitgemäß beleuchten.
Beim FCH steht das Bier vor dem Gedenken an die NS-Vergangenheit des heutigen Stadiongeländes
Ein Bierwagen verdeckt an der Voith-Arena die neue Erinnerungsstele, die über die NS-Vergangenheit des heutigen Stadiongeländes aufklären soll. Ein Versehen oder schlicht ein Schuss fehlende Sensibilität im turbulenten Zweitliga-Alltag?
FCH reagiert schnell: Bierwagen vor Erinnerungsstele an der Voith-Arena ist umgeparkt
Die neue Erinnerungsstele an der Voith-Arena ist nun wieder von allen Seiten frei sichtbar. Der FCH hat auf die Kritik reagiert und den Bierwagen, der das Mahnmal verdeckt hatte, an einen anderen Platz gestellt.