Seit Ende Juli stehen in der Heidenheimer Innenstadt bunt bepflanzte Hochbeete. Sie kaschieren optisch die darunter liegenden Beton-Gleitschutzwände, die die Fußgängerzone am Eugen-Jaekle-Platz und an der südlichen Hauptstraße vor Amok-Fahrten schützen sollen. Dreimal pro Jahr werden die Beete neu bepflanzt. Dafür fallen laut Stadt Heidenheim Kosten von je 4000 Euro an.
Der nächste Wechsel ist für Anfang Oktober geplant. Wie auch bei der aktuellen Bepflanzung werde die neue im Rahmen einer Förderung nochmals durch eine externe Gärtnerei umgesetzt. Neben einjährigen Pflanzen befinden sich in den Beeten auch mehrjährige Stauden. Diese werden, so die Stadt auf HZ-Anfrage, beim anstehenden Wechsel nicht entsorgt und kompostiert, sondern in städtischen Herbstpflanzungen an anderen Standorten integriert.
„Da der Herbst die ideale Pflanzzeit für Stauden ist, können wir die Pflanzen problemlos weiterverwenden und damit auch nachhaltig nutzen“, so ein Sprecher. „Somit war die Anschaffung nicht umsonst, sondern die Pflanzen finden eine dauerhafte Verwendung im Stadtgebiet“.