Wenn der Sommer endet, endet auch die Spielzeit im Naturtheater. Oder ist der Sommer vorbei, weil das Naturtheater zusammenpackt? Ähnlich wie die Huhn-oder-Ei-Frage lässt sich darüber streiten, wer hier wen beeinflusst. Unbestreitbar ist jedoch, dass die diesjährige Saison auf dem Schlossberg zu Ende ist. Und diese Saison ist eine, mit der sich der Naturtheater-Vorsitzende Thomas Schirm „sehr, sehr zufrieden“ zeigt. Zu Beginn des Sommers war man sich im Verein jedoch gar nicht so sicher, ob das Resümee tatsächlich so ausfallen würde.
Grund dafür ist das Abendstück „Good Bye, Lenin!“. Nicht nur innerhalb des Theaters wurde debattiert, ob das Stück für die Freilichtbühne geeignet sei. „Auch das Publikum war durchaus geteilter Meinung“, erzählt Schirm. Die Inszenierung sei kontrovers diskutiert worden. „Uns war von Anfang an bewusst, dass wir mit ‚Lenin‘ etwas wagen und bewusst mal etwas anderes auf die Bühne bringen.“
