Die Menschen im Landkreis Heidenheim waren im vergangenen Jahr im Schnitt etwas mehr als 20 Tage krankgeschrieben. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Barmer-Krankenkasse für das Jahr 2025 hervor. Demnach verzeichnete die Krankenkasse 2039 Krankheitstage und 184 Krankheitsfälle je 100 Erwerbspersonen im Landkreis Heidenheim.
Für Baden-Württemberg hat der Gesundheitsreport im Jahr 2025 1832 Krankheitstage und 180 Krankheitsfälle je 100 Erwerbspersonen ermittelt. Der Krankenstand im Landkreis Heidenheim lag demnach 2025 bei 5,6 Prozent und damit über dem baden-württembergischen Durchschnitt von 5,02 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Krankheitstage in Heidenheim leicht gesunken – 2024 lag sie noch bei 2165 Tagen je 100 Erwerbspersonen.
„Insgesamt haben die meisten Ausfälle die Atemwegserkrankungen verursacht, die längsten die psychischen Störungen“, sagt Marco Kraus, Geschäftsführer der Barmer. „Wer zum Beispiel wegen einer Depression oder einer Belastungsstörung krankgeschrieben wurde, war damit im Schnitt fast 48 Tage arbeitsunfähig“, so Kraus.
Neben den Atemwegserkrankungen und den psychischen Erkrankungen, führten zudem am häufigsten Beschwerden des Muskel-Skelett-Systems sowie Verletzungen zu Krankschreibungen. Zu den Muskel-Skelett-Erkrankungen zählen unter anderem Rückenschmerzen. Sie verursachten im Landkreis Heidenheim 23 Krankheitsfälle und 397 Krankheitstage je 100 Erwerbspersonen. Verletzungen haben im Landkreis Heidenheim im Jahr 2025 239 Krankheitstage und zwölf Krankheitsfälle je 100 Erwerbspersonen verursacht.
Für den Barmer-Gesundheitsreport wurden die Daten von gut 332.000 baden-württembergischen Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren ausgewertet, die im Jahr 2025 bei der Barmer versichert waren. Diese Gruppe umfasst alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, Arbeitslosengeld-Empfänger und freiwillig Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld.
