Waldbadlesung

Warum Wigald Boning bei seiner Lesung in Heidenheim nicht im Waldbad badete

Bei der inzwischen vierten Waldbadlesung in Heidenheim ließ Wigald Boning sein Publikum in Tümpeln, Teichen und vor allem im köstlichen Vergnügen baden. Auf einen Sprung ins Waldbad verzichtete Boning allerdings.

Es gibt ja so Dinge, die selten vorkommen. Dass sich männliche Jugendliche für eine Freizeitkombination aus Schwimmen und Ballett entscheiden, beispielsweise. Dass Menschen 24-Stunden-Wettbewerbe sammeln. Dass Badehosen der Marke „Eierkneifer“ bevorzugt werden, die so knapp sitzen, dass automatisch der Turbo angeworfen wird und gefühlt ein Mark-Spitz-Gedächtnis-Oberlippenbart wächst. Oder dass jemand sich vornimmt, ein Jahr lang jeden Tag zum Badetag zu machen, der nur dann als absolviert gilt, wenn das Baden unter freiem Himmel stattgefunden hat.