Leserbrief

Lösungswege für Deutschland gibt es – und sie sind längst überfällig

Leserbrief zum Beitrag „Nach dem Machtwort“ im überregionalen Teil der gedruckten Ausgabe, den die „Südwestpresse“ verantwortet.

Bundeskanzler Friedrich Merz wird häufig kritisiert. Er verliert leider an Vertrauen. Es fehlen sinnvolle Langfristlösungen in vielen Bereichen. Die Staatsverschuldung ist ausgeufert. Hoffentlich werden wir nicht in eine Währungsreform geführt. Von dieser demokratischen Nichts-Löse-Politik profitiert leider nur die AFD.

Große Lösungswege gibt es und sie sind längst überfällig:

Alle Zahlen in die Deutsche Rentenversicherung ein. Es wird aufgehört, nutzlose Reformchen jahrzehntelang zu bereden. Ab 1. Januar 2027 wird klar umgesetzt.

Der große Unsinn von 93 gesetzlichen Krankenkassen im kleinen Deutschland wird grundlegend reformiert. Nicht Quatschen ist angesagt, sondern Handeln. Ab 1. Januar 2027 wird auf vier gesetzliche Krankenkassen grundlegend umgestellt.

Die ständig steigende Staatsverschuldung gehört der Vergangenheit an. Ab 1. Januar 2027 wird es gesetzlich verboten, neue Schulden aufzunehmen. Wie kommt man zu sehr hohen Kosteneinsparungen?

Jedes zweite Rathaus wird wegrationalisiert und vom nächsten größeren Rathaus übernommen. Die 2.500 frei werdenden Rathäuser werden zu zentrumsnahen, guten Wohnungen umgebaut.

16 Bundesländer sind niemals nötig. Die große Ländereform wird ab 1. Januar 2027 umgesetzt. Ab da gibt es noch 3 Bundesländer. Es sind Ost mit Hauptsitz in Berlin. Nord mit Hauptsitz Hamburg und Süd mit Hauptsitz München.

Die CSU wird in die CDU eingegliedert. Deutschland benötigt keine Sonderkonstellationen.

Alle deutschen Parlamente werden ab 1. Januar 2027 um 30 Prozent reduziert.

Alle Bundesministerien reduzieren den Personalbestand ab 1. Januar 2027 um 30 Prozent.

Es wird um vier Bundesministerien durch Zusammenschluss reduziert.

Es gibt ab 1. Januar 2027 keine Bildungsministerien auf Länderebene mehr. Es gibt für ganz Deutschland ein Bundesbildungsministerium, das für alle gilt.

Die sehr vielen Politiker, die durch diese notwendigen, überfälligen Großreformen ab 1. Januar 2027 umdenken, kommen in der Wirtschaft unter.

Herr Bundeskanzler Friedrich Merz, bitte führen Sie unser gemeinsames Deutschland in eine sichere, finanzierbare, überschaubare, langfristig erfolgreiche Zukunft. Ist Ihnen eine direkte Demokratie nach dem Schweizer Vorbild lieber?

Horst Widmayer, Heidenheim