Am Donnerstagmittag stand ein Lkw auf der A7 kurz nach der Anschlussstelle Heidenheim in Fahrtrichtung Aalen in Vollbrand. Aufgrund der Trockenheit wurden die Feuerwehren aus Heidenheim, Mergelstetten, Schnaitheim und Oggenhausen großzügig alarmiert.
Wie die Polizei mitteilt, fuhr der Laster kurz nach 11.45 Uhr auf der A7 in Richtung Würzburg. Kurz nach der Anschlussstelle Heidenheim geriet der Iveco ohne Aufbau in Brand. Der Fahrer schaffte es noch bis auf den Standstreifen und konnte selbst aus dem Führerhaus klettern.
Als die Einsatzkräfte ankamen, war bereits ein Feuerwehrauto aus Nordrhein-Westfalen vor Ort. Wie es von der Einsatzstelle heißt, befand sich das Fahrzeug direkt hinter dem brennenden Lkw im Stau, da sie auf der Heimreise von Ulm waren. Sie hatten glücklicherweise Wasser an Bord und löschten die ersten Flammen, bis die Abteilung Oggenhausen eintraf und den Einsatz zusammen mit den Abteilungen aus Heidenheim und Schnaitheim übernahm. Die Abteilung Mergelstetten stand zudem mit dem Tanklöschfahrzeug und Wasser bereit. Das Großaufgebot der Feuerwehr löschte den brennenden zweiachsigen 12-Tonner. Laut Polizei war das Feuer um 12.15 Uhr aus.
Durch das Feuer brannte der Lkw im Bereich des Fahrerhauses komplett aus. Der Fahrer blieb unverletzt. Das Neufahrzeug befand sich laut Polizei auf einer Überführungsfahrt, als der Brand ausbrach. Ein Schwerlastfahrzeug verlud das erheblich zerstörte Fahrzeug auf einen Tieflader. An dem Neufahrzeug entstand ein Schaden von mindestens 100.000 Euro.
Zehn Kilometer langer Stau
Durch die Einsatzmaßnahmen bildete sich ein erheblicher Rückstau für den Verkehr, so die Polizei. Denn der konnte in Richtung Würzburg zunächst nicht mehr ungehindert fließen. Der aufgestaute Verkehr wurde ab 12.15 Uhr zunächst an der Brandstelle einspurig vorbeigeleitet. Stand 13.45 Uhr besteht ein Rückstau bis zur Brenztal-Brücke (rund zehn Kilometer Länge). Die Bergungsmaßnahmen sind aktuell noch im Gange. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
