
Mit sieben Filialen im Kreis ist das Netz der Kik-Filialen in der Region aktuell sehr eng geknüpft. Allein in der Stadt Heidenheim betreibt der Discounter drei Standorte: an der Schnaitheimer Straße, im Kaufland an der Wilhelmstraße sowie im Schnaitheimer Gewerbegebiet (Riedstraße). Weitere Filialen befinden sich in Giengen, Herbrechtingen, Gerstetten und Nattheim.
Genau diese Dichte steht nun konzernweit zur Debatte: In einem Gespräch mit der Deutschen Presseagentur, über das unter anderem das Handelsblatt berichtete, sagte Geschäftsführer Christian Kümmel, man habe „zu dicht expandiert“, teilweise lägen Standorte weniger als einen Kilometer auseinander. Um die Profitabilität zu steigern, soll dieser Kurs nun korrigiert werden.

Discounter Kik schließt etwa 300 Filialen
Keine Streichliste veröffentlicht
Auch in Heidenheim liegt beim Blick auf die Karte die Entfernung zwischen zwei Filialen unter einem Kilometer. Welche der regionalen Standorte konkret schließen müssen, behält das Unternehmen noch für sich. Eine offizielle Liste liege nicht vor, weil Mitarbeitende noch nicht informiert seien, so Kümmel. Für die Beschäftigten gibt es dennoch einen Hoffnungsschimmer: Laut Kümmel sind keine Kündigungen geplant, Mitarbeitende sollen nach Möglichkeit in andere Filialen übernommen werden.
Hintergrund der Maßnahme ist eine europaweite Strategie, die Gesamtzahl der Geschäfte auf rund 4000 zu reduzieren. Trotz wachsender Kundenzahlen spüre man die Kaufzurückhaltung der Verbraucher deutlich.


