In den vergangenen fast 25 Jahren hat Jörg Kresse die kirchliche Jugendarbeit im Heidenheimer Landkreis geprägt. In dieser Zeit war er mit unzähligen Jugendlichen unterwegs, hat ihnen den Glauben an Jesus Christus vermittelt und als leitender Referent Jugendarbeit gestaltet und weiterentwickelt. Sechs Jahre war Jörg Kresse zudem Vorsitzender des Kreisjugendrings.
Seine neue Aufgabe ermöglicht ein Projekt, das die württembergische evangelische Landessynode, also das Parlament der Landeskirche, angestoßen hat. Dieses Projekt erlaubt es, für einen befristeten Zeitraum auf die Besetzung einer offenen Pfarrstelle zu verzichten und dafür Aufgaben einer Person aus einer anderen Berufsgruppe zu übertragen. Der Kirchenbezirk Heidenheim hat sich dafür beworben und den Zuschlag erhalten. So wurde für die nächsten Jahre auf die weitere Ausschreibung der sogenannten „Pfarrstelle Transformation“ verzichtet. Auf diese Sonderpfarrstelle waren seit der Ausschreibung vor eineinhalb Jahren keine Bewerbungen eingegangen.
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Hilfe für Ehrenamtliche
Dekan Gerd Häußler freut sich, dass nun Aufgaben aus dem Portfolio dieser Stelle von Jörg Kresse als „Bezirksdiakon und Referent für neue Wege“ übernommen werden können. Finanziert wird die Stelle zu 100 Prozent aus Mitteln der Landeskirche.
Jörg Kresse wird sich neben und innerhalb der neuen Wege um die Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenbezirks kümmern. Er wird in Zusammenarbeit mit der evangelischen Erwachsenenbildung Seminarangebote für Menschen entwickeln, die sich ehrenamtlich in den Gemeinden engagieren. Außerdem wird er beratend im Bereich Fundraising tätig sein und die Gemeinden mit Predigtdiensten unterstützen.
Die offizielle Einführung in seine neue Aufgabe findet am Sonntag, 25. Januar, um 10 Uhr im Gottesdienst in der Pauluskirche statt.

