Ein geteiltes Echo laut Artikelverfasserin? Von neun Interviewten äußerten sich achteinhalb negativ zur derzeitigen Situation. Taxen und Busse aus dem Bereich zu verbannen, ist ein echter Schwabenstreich. Gerade Fußgänger benützen den ÖPNV und beleben die Innenstädte. Die Bushaltestellen vis-à-vis vom Rathaus und beim C&A in Heidenheim trugen dazu bei. Autofahrer fahren zum Einkauf auf die grüne Wiese und vermeiden die Innenstadt. Warum? Es gibt ja eh nichts zu kaufen außer Brillen, Jeans und Shirts. Nicht mal ein richtiges Kaffeehaus gibt es mehr. Von Restaurants ganz zu schweigen. In vielen Großstädten ist der ÖPNV in Fußgängerzonen gang und gäbe. Fiel das den Befürwortern der derzeitigen Situation noch nicht auf? Natürlich, die meisten fahren mit dem Auto in die Rathausgarage, mit dem Aufzug zum Sitzungssaal und verlassen so wieder das Rathaus. Meines Erachtens hat man mit dieser Entscheidung der Fußgängerzone das Genick gebrochen.
Friedrich Kunz, Heidenheim


