Leserbrief

Heidenheims Stadtverwaltung leistet sich einen Schwabenstreich

Leserbrief zur Umwandlung der Heidenheimer Grabenstraße in eine Fußgängerzone:

Ein geteiltes Echo laut Artikelverfasserin? Von neun Interviewten äußerten sich achteinhalb negativ zur derzeitigen Situation. Taxen und Busse aus dem Bereich zu verbannen, ist ein echter Schwabenstreich. Gerade Fußgänger benützen den ÖPNV und beleben die Innenstädte. Die Bushaltestellen vis-à-vis vom Rathaus und beim C&A in Heidenheim trugen dazu bei. Autofahrer fahren zum Einkauf auf die grüne Wiese und vermeiden die Innenstadt. Warum? Es gibt ja eh nichts zu kaufen außer Brillen, Jeans und Shirts. Nicht mal ein richtiges Kaffeehaus gibt es mehr. Von Restaurants ganz zu schweigen. In vielen Großstädten ist der ÖPNV in Fußgängerzonen gang und gäbe. Fiel das den Befürwortern der derzeitigen Situation noch nicht auf? Natürlich, die meisten fahren mit dem Auto in die Rathausgarage, mit dem Aufzug zum Sitzungssaal und verlassen so wieder das Rathaus. Meines Erachtens hat man mit dieser Entscheidung der Fußgängerzone das Genick gebrochen.

Friedrich Kunz, Heidenheim

Heidenheims OB Michael Salomo verspricht, jede einzelne Einwendung zur Grabenstraße ernst zu nehmen.

Nach Kritik an neuer Fußgängerzone Grabenstraße: Stadtverwaltung verspricht Informations-Offensive

Die Kritik an der neuen Fußgängerzone Grabenstraße ist laut – nun reagiert das Rathaus. Mit einer angekündigten Informations-Offensive und einer geplanten Ausstellung in der Stadtbibliothek will die Verwaltung für mehr Transparenz sorgen und offene Fragen zum Mammutprojekt „Rathausquartier“ beantworten.
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Heidenheim
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