Ich will! Ich will! Ich will! Den Vergleich mit einem kleinen Kind an der Supermarkt-Kasse muss sich Oberbürgermeister Michael Salomo gefallen lassen. Denn alle Argumente sprechen gegen die Investition von mehr als elf Millionen Euro, mit denen er das Elmar-Doch-Haus für eine gastronomische Nutzung umbauen will.
Und trotzdem: Er will – und zwar um jeden Preis. Das wurde in der Gemeinderatssitzung am Dienstag mehr als deutlich. Und dabei scheut Salomo auch nicht davor zurück, fadenscheinige Argumente heranzuziehen, falsche Vergleiche zu benutzen, Halbwahrheiten ins Feld zu führen und den Gemeinderat offen zu belügen. Genau das hat er getan mit der Aussage, einen Gastronomen mit Freiwilligkeitsleistungen von der Pacht zu entlasten, sei rechtens. So einfach ist das nicht, und das weiß Salomo. Und wenn er damit argumentiert, dass auch andere Kommunen im Land so handeln, muss man dem OB zumindest eine zweifelhafte Rechtsauffassung unterstellen.


