In einer Küche lebt eine Gemeinschaft von Tuchlingen. Vergnügt trommeln, kichern und tollen sie durch ihr Zuhause. Eines Tages kommt ein Brief von der Bürgermeisterin: Die Tuchlinge sollen einen gewissen „Koriander“ bei sich aufnehmen. Wieso genau bei ihnen? Und wer ist das überhaupt? Bestimmt einer, der stinkt. Ein Großer, der allen Platz für sich haben will. Sicher macht er alles kaputt und dreckig. Fest steht: Der soll nicht kommen. Alles soll so bleiben wie immer! Aber Koriander kommt trotzdem. Nur, er ist gar nicht so groß und stinken tut er auch nicht. Aber Dreck macht er. Reichlich! Warum nur?
Das erfahren alle aufgeschlossenen kleinen und großen Menschen ab drei Jahren und solche, die noch aufgeschlossen werden wollen, am Sonntag, 12. Juli, ab 15 Uhr im Margarete-Hannsmann-Saal der Stadtbibliothek Heidenheim. Das Figurentheater Hattenkofer kommt direkt von seinem Sitz am Chiemsee auf die Ostalb, wo es das Stück „Als der kleine Koriander kam“ zeigt.
Alltagsgegenstände werden ins Stück integriert
Stefanie Hattenkofer studierte in Stuttgart an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Nach ihrem Abschluss als Diplom-Figurenspielerin gründete sie 1998 das Solo-Figurentheater Stefanie Hattenkofer, das sich durch seine berührenden Geschichten und fantasievollen Figuren auszeichnet. Geschickt und höchst kreativ integriert sie nicht nur Alltagsgegenstände in ihr Spiel, sondern aus ihnen entstehen auch die Figuren selbst. „Koriander“ ist ein Stück über die Begegnung mit dem Unbekannten und das Glück, zu entdecken, wie unerwartet köstlich das Fremde schmecken kann.
Eintrittskarten sind in der Stadtbibliothek und der Stadt-Information erhältlich.
