Pilzkrankheit aus Asien

Eschentriebsterben in Heidenheim: So will die Stadt möglichst viele Bäume erhalten

Das Eschentriebsterben stellt die Stadt Heidenheim vor Herausforderungen. Statt befallene Bäume vorschnell zu fällen, setzt die Stadt auf ein langfristiges Konzept: Wo es möglich ist, werden Eschen eingekürzt, regelmäßig kontrolliert und als Lebensraum erhalten. Nur wenn die Verkehrssicherheit gefährdet ist, müssen sie weichen.

Das Eschentriebsterben beschäftigt die Stadt Heidenheim bereits seit einigen Jahren und durch die zunehmenden Trockenperioden verschärft sich die Situation weiter. Im Technik- und Umweltausschuss des Gemeinderats wurde Anfang Juli deshalb das Vorgehen für den Umgang mit der Pilzkrankheit vorgestellt. Die Stadt will befallene Eschen nicht pauschal fällen, sondern schrittweise einkürzen und ihre Entwicklung weiter beobachten. Dieses Vorgehen fand im Ausschuss breite Zustimmung. Ziel sei es, möglichst viele Bäume zu erhalten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Wie dieses Konzept in der Praxis aussieht, zeigte sich nun Anfang dieser Woche an der Ballspielhalle in Schnaitheim. Dort wurden mehrere erkrankte Eschen gekürzt oder gefällt. Baumpfleger Benjamin Rödel begleitete die Arbeiten und erklärt, warum das Thema so komplex ist.