Das Vorhaben der Regierung, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Gebäude-Energie-Gesetz durch ein „technologieoffenes“ Regelwerk zu ersetzen, das auch künftig den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen ermöglicht, löst bei Solar mobil Heidenheim große Besorgnis aus. Der Verein unterstützt deshalb den Aufruf vieler Umweltverbände, Betriebe der Energiebranche und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, an den Demonstrationen unter dem Titel „Erneuerbare Energien verteidigen“ teilzunehmen.
Solar mobil organisiert entweder eine Bus- oder Bahn-Gruppenfahrt zur Demo in München am Samstag, 18. April. Die Demo beginnt um 12 Uhr am Siegestor. Interessierte mögen sich am Dienstag bis 24 Uhr per E-Mail an post@solar-mobil.heidenheim.com anmelden.
Der Verein sieht in den Plänen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche einen Angriff auf den Zubau erneuerbarer Energien und eine Zementierung der Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Energie-Importen. Die Erschwerung des Baus neuer Windkraftanlagen und der Wegfall jedweder Einspeisevergütung für Bürger-Photovoltaik-Anlagen werde zu großen Arbeitsplatzverlusten führen. Außerdem werden, wie Vereinsvorstand Wolfgang Eber erläutert, zehntausende Hausbesitzer durch das Gesetz ermutigt, in eine Technologie zu investieren, die die selbst proklamierten Klimaziele der Regierung torpediert und gleichzeitig Hausbesitzer und Mieter in eine Kostenfalle treibt. ⇥Solarmobil
