Man traut seinen Augen kaum: Der Fixpunkt Erlebnistag wird alternativlos für die Alternative für Deutschland zugunsten eines kurzfristig beantragten Termins abgesetzt. Ersatzlos, wie ausführlich beschrieben. Die Verantwortung für dieses Handeln wird als technischer Fehler beschrieben. Ich war es nicht, es war die Technik.
Ja geht es denn noch, Heidenheimer Rathaus? Was für ein Signal sendet Ihr denn da an all die engagierten Ehrenamtlichen und Unterstützer, die sich für Kinder und Familien über Monate Gedanken und Arbeit machen, um ein Fest für alle auf die Füße zu stellen, so wie die letzten Jahre auch. Herr Becker hatte sich allerdings entschieden, mit dem CC nicht mehr an der Veranstaltung teilzunehmen. Er kannte das Datum sehr wohl.
Es entstand ein terminlicher Konflikt. Diesen zu lösen, besteht nicht nur in einer einzig möglichen Entscheidung, sondern in mindestens zwei. Das Wort alternativlos wird immer wieder bemüht, um Alternativen nicht zuzulassen. Doch das ist falsch und irreführend. Die Entscheidung für eine bestimmte Seite ist daher gewollt und nicht zwangsläufig. Auch ein geschlossener Vertrag kann aus wichtigen Gründen gekündigt oder verschoben werden, wenn die Umstände das erfordern, oder Gefahr abgewendet werden muss.
Die Bevorzugung eines Parteitages, der auch einen größeren Aufwand und Kosten für die Allgemeinheit an Polizeiarbeit erforderlich macht, zulasten von Familien und Bewohnern der Stadt, ist nicht bürgernah. Es gibt ja auch schon kein Kinderfest mehr. Bitte, liebe Stadt, denk darüber nach: Unsere Kinder sind unsere Zukunft.
Unsere Stadtverwaltung und auch ihre Töchter sind für die Bürger zuständig und möchten nach eigenem Bekunden eine offene, lebenswerte, lebendige Stadt ermöglichen. Dann sollte dies auch die Priorität sein, und nicht ein Deal mit einer Partei.
Ingeborg Metzner, Heidenheim

Wegen AfD-Landesparteitag: Schlossberg-Erlebnistag in Heidenheim muss in diesem Jahr ausfallen
