Das markante Klappern hoch über den Dächern verkündet es: Die Störche sind zurück. In dieser Woche hat ein Paar das Nest auf dem Backstein-Kamin neben dem Kunstmuseum bezogen. Dass die Rückkehr bereits im Februar erfolgt, ist für die hiesigen Tiere nicht ungewöhnlich; sie gelten traditionell als frühe Vögel. Auch andernorts in Deutschland kehren die weißgefiederten Vögel zurück. Viele Störche überwintern mittlerweile im Südwesten Europas (Spanien/Frankreich) und sind daher schneller zurück als Afrika-Heimkehrer.

Nabu: Gummibänder im Biomüll als tödliche Gefahr für Störche
Nachdem das obere Brenztal lange ohne Brut war, hat sich der Standort am ehemaligen Volksbad fest etabliert. Auch im Brenzpark herrscht freudige Erwartung auf eine erneute Besiedlung der 2018 installierten Nisthilfe auf der Pappel. Im vorigen Jahr hatten sich die Vögel dort dauerhaft eingerichtet und ließen sich selbst durch den Trubel des Volksfests nicht aus der Ruhe bringen.

Entwarnung nach dem Feuerwerk: Den Heidenheimer Brenzpark-Störchen geht es gut
Trotz der wetterbedingten Herausforderungen für den Nachwuchs in der Vergangenheit steht die aktuelle Ankunft ganz im Zeichen der Hoffnung auf eine erfolgreiche Brutsaison. Die stolzen Vögel bei der Nestpflege zu beobachten, ist für viele Passanten nun das erste sichere Anzeichen für den nahenden Frühling im Brenztal. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob die Tiere auch heuer wieder so standfest ihre Reviere verteidigen.



