Vernissage beim Kulturbündnis

Die Heidenheimer Villa Jooß soll ein Kulturzentrum für alle werden - Vernissage am 13. Juni

In Heidenheim wird die Villa Jooß dank der Stefan-Doraszelski-Stiftung zum Kulturzentrum. Das Kulturbündnis lädt zum Auftakt zur Vernissage ein – und wirbt für ein offenes Haus für alle.

Das Heidenheimer Kulturbündnis hat sich über den Leitartikel „Was Kultur alles kann, wenn Menschen sich engagieren“ von Silja Kummer (Ausgabe vom 6. Juni) sehr gefreut. „Er würdigt den Mehrwert und den Aufwand ehrenamtlichen Engagements und unterstreicht eindrücklich die Vielfalt der Heidenheimer Kulturlandschaft“, teilt der Vorstand des Kulturbündnisses mit. Insbesondere gehen die Verantwortlichen auf die bevorstehende Eröffnung der Villa Jooß (ehemalige Commerzbank) als Kulturzentrum ein.

Außerordentliche Großzügigkeit

„Die Vision eines Kulturzentrums in der Villa Jooß, die nun Wirklichkeit zu werden scheint, ist durch viele entstanden: durch die Open Kunstausstellung 2025, welche erstmalig die Räume wieder mit Kunst für die Öffentlichkeit füllte, durch unzählige Gespräche und Ideen in der Heidenheimer Kulturszene, die nicht zuletzt im Kulturstammtisch gewachsen sind, und vor allem durch die außerordentliche Großzügigkeit von Stefan Doraszelski und seiner gleichnamigen Stiftung“, so der Verein. Das Kulturbündnis sei nur der erste von hoffentlich vielen unterschiedlichen Mieterinnen und Mietern, die das Haus gemeinsam mit vielfältigem Leben füllen wollen. „Damit gliedern wir uns ein, als ein Akteur von vielen, welche eine bestehende, zentrale Initiative eines unabhängigen Betreibers des Hauses unterstützen.“

HZ-Redaktionsleiterin Silja Kummer.

Was Kultur alles kann, wenn Menschen sich engagieren

Kultur ist unglaublich vielfältig und kann ohne Neiddebatte auskommen, wenn Menschen sich engagieren. Man sieht das am Beispiel des Heidenheimer Kulturbündnisses, meint HZ-Redaktionsleiterin Silja Kummer.
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Heidenheim
Leitartikel Klartext

Das Kulturbündnis sei 2024 angetreten, um junger Sub- und Popkultur in Heidenheim eine Plattform zu geben. Mit der gewonnenen Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes werde dieses Profil schärfer. „Unser angemieteter Vereinsraum in der Villa soll unsere Home Base und Ausgangspunkt werden, von dem aus wir wirken und neue Formate und Kooperationen in den Mittelpunkt stellen“, so das Kulturbündnis.

Die Banner lassen es erahnen: Im ehemaligen Commerzbank-Gebäude in Heidenheim zieht bald die Kultur ein.

Stefan Doraszelski macht aus ehemaligem Commerzbank-Gebäude eine Kulturstätte für Heidenheim

Stefan Doraszelski verwandelt die frühere Commerzbank in Heidenheim in eine Kulturstätte. Mit dem Kulturbündnis zieht ein erster Mieter in die ehemalige Villa Jooß ein. Den Auftakt macht die fünfwöchige Ausstellung „Kontakt Kiosk“.
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Kulturbündnis zieht ein

„Das Plädoyer von Silja Kummer möchten wir an alle Engagierten der Kulturszene weitergeben und einladen: Sei es die Oper, der Jazz, das Theater, die Lichtkunst, die bestehenden Häuser für Kultur und Begegnung und die vielen weiteren wertvollen Formate, Engagierte und Vereine“, teilt der Verein mit. Da sich alle Akteure für ein lebenswertes und vielfältiges Heidenheim einsetzen, sei es der Wunsch des Kulturbündnisses, dass das neue Haus genauso vielfältig wird und Raum für alle bietet.

Zum Auftakt lädt das Kulturbündnis zur Vernissage des „Kontakt Kiosk“ in der Villa Jooß ein, die am Samstag, 13. Juni, um 11 Uhr stattfindet. „Wir möchten ins Gespräch kommen, Ideen teilen und gemeinsam weiterdenken, was wir in Zukunft machen“, so der Vorstand des Kulturbündnisses Heidenheim.