Er bezeichnet sich selbst als lebenden Anachronismus. Und warum auch nicht, schließlich ist Manfred Allenhöfer ein Dritteljahrhundert bei ein- und demselben Arbeitgeber tätig gewesen. Dieser Arbeitgeber war, na klar, das Heidenheimer Pressehaus. Und Manfred Allenhöfer feiert am 20. März, auch klar, seinen 70. Geburtstag.
Zeit seines Lebens hat es den gebürtigen Stuttgarter immer weiter Richtung Osten getrieben. Etwa nach Göppingen, wo Allenhöfer sein Volontariat bei der Neuen Württembergischen Zeitung absolvierte. Und ab 1986 auf die Ostalb, wo Allenhöfer als Kulturredakteur bei der Heidenheimer Neuen Presse anheuerte. Mit im Gepäck hatte er das mit dem Doktorhut abgeschlossene Literaturstudium.
Autor von fast einem Dutzend Büchern
Ab 1992 lenkte er als Redaktionsleiter die Geschicke der HNP, nach der Fusion von Heidenheimer Neue Presse und Heidenheimer Zeitung verschrieb sich Manfred Allenhöfer einmal mehr voll und ganz der heimischen Kulturlandschaft als Kulturredakteur.
Neben zahllosen Rezensionen, Essays und Artikeln sind aus Allenhöfers Feder fast ein Dutzend Bücher geflossen, allein drei davon im Ruhestand, den er seit 2018 genießt. Zuletzt erschien Ende vergangenen Jahres eine Biografie über den Heidenheimer Hobby-Historiker Hans Wulz.

Warum Manfred Allenhöfer ein Buch über den Heidenheimer Heimatforscher Hans Wulz geschrieben hat
Auch abseits des geschriebenen Wortes lebt Manfred Allenhöfer ein erfülltes Leben. Er sei reich an Töchtern, sagte er schon vor vielen Jahren, und bestätigt das heute noch genauso. Zusammen mit seiner Frau hat Allenhöfer vier Töchter großgezogen, sieben Enkel bereichern mittlerweile die Familie.
Wenn er nicht Zeit mit ebenjenen Enkeln verbringt, frönt der frühere Kulturredakteur auch heute noch von Zeit zu Zeit seiner weiteren großen Leidenschaft, dem Motorradfahren. Außerdem hat er bereits sein nächstes Buch im Blick: einen Regionalkrimi, der sich – wenn es nach Manfred Allenhöfer geht – auf ambitionierten drei Zeitebenen abspielen soll.


