"Ländle leben lassen"

Das sagen Akteure aus dem Landkreis Heidenheim zum Volksantrag gegen Flächenfraß

Für den Volksantrag „Ländle leben lassen“ gegen den Flächenfraß in Baden-Württemberg ziehen der Bauernverband und Naturschützer an einem Strang.

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen“, sagt Hubert Kucher. Kreisvorsitzender des Bauernverbands Ostalb-Heidenheim. Und meint damit das breite Bündnis aus 17 Organisationen, darunter Umwelt- und Naturschutzverbände, aber auch die Bauernverbände, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam Unterschriften für „Ländle leben lassen“, den Volksantrag gegen Flächenfraß, zu sammeln. „Wir haben dasselbe Ziel“, so Kucher weiter. Sowohl im Hinblick auf den Klimawandel als auch im Hinblick auf die Biodiversität müsse der Flächenfraß gestoppt werden. Und Andreas Mooslehner, BUND-Regionalgeschäftsführer, ergänzt: „Naturschützer und Landwirte sind sich in vielen Bereichen nicht einig, aber bei diesem Thema sitzen wir alle einfach in einem Boot und wir treten als eine Front gegen die Politik an.“

Täglicher Flächenverbrauch in Baden-Württemberg: 6,2 Hektar pro Tag