Bei den Schloss-Arkaden

HDH-Vorsitzender Charles Simon zieht positive Bilanz zur Heidenheimer Schlittschuhbahn

Die Schlittschuhbahn auf dem Marienplatz in Heidenheim ist wieder abgebaut. Diese Bilanz zieht der Vorsitzende der Händlervereinigung HDH nach vier Wochen Kufenvergnügen.

Seit Mitte Dezember vergangenen Jahres war die Schlittschuhbahn auf dem Marienplatz in Heidenheim in Betrieb, jetzt wurde sie wieder abgebaut. Zwar ist der Winter längst nicht vorüber, sondern wird wohl am Wochenende nochmal an Fahrt aufnehmen, doch die Heidenheimer Kufensaison hat ein Ende. Und das wie geplant, denn schon bei der Eröffnung stand fest, dass die Bahn nur bis zum 6. Januar in Betrieb bleiben wird.

Drei Wochen lang war die Schlittschuhbahn auf dem Marienplatz in Heidenheim aufgebaut, genutzt wurde sie hauptsächlich von Kindern.

Ernüchternde Bilanz zur Heidenheimer Schlittschuhbahn

Drei Wochen lange stand eine Schlittschuhbahn auf dem Heidenheimer Marienplatz. Die Bilanz fällt ernüchternd aus.
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Heidenheim
Attraktion des Handels

Dabei scheint sich die Bahn im zweiten Jahr an diesem Standort etabliert zu haben. Nachdem die Bilanz über den Jahreswechsel 2024/25 sehr durchwachsen ausgefallen und überlegt worden war, die Bahn gar nicht mehr aufzubauen, wagten die Verantwortlichen nochmals einen Versuch. „Dieses Mal ist es wirklich ausgezeichnet gelaufen, wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, sagt Charles Simon, Vorsitzender des Heidenheimer Dienstleistungs- und Handelsvereins HDH. Beinahe immer sei die Bahn während der Öffnungszeiten belebt gewesen, „sehr viele Kinder hatten hier ihren Spaß“, so Simon. Und es sei auch Sinn der Sache gewesen, den Kindern eine Freude zu bereiten. „Dass die Bahn nicht unbedingt Erwachsene zum Schlittschuhfahren anziehen würde, war uns klar. Aber dadurch, dass wir in diesem Jahr auch Getränke anbieten konnten, hatten auch die ihren Spaß.“

Überzeugt vom Standort

„Ohnehin ist Simon inzwischen überzeugt, dass der Standort auf dem Marienplatz bei den Schloss-Arkaden der optimale Standort für die zehn auf 20 Meter große Schlittschuhbahn aus Kunststoff ist: „Wir haben hier eine optimale Infrastruktur durch die Schloss-Arkaden, der Platz ist inzwischen akzeptiert.“ Der Vorteil sei, dass die Bahn in ganzer Größe aufgebaut werden könne und trotzdem noch genügend Platz für Stände sei.

Zwar sei der Erfolg von Outdoor-Angeboten immer auch vom Wetter abhängig, doch vor allen Dingen in der Zeit vor Weihnachten habe häufig viel Betrieb auf der Bahn geherrscht, so Simon. Täglich seien durchschnittlich ungefähr 50 bis 80 Personen auf der Bahn gewesen. "Alles in allem haben wir rund 1500 Besucher gezählt. Das sind deutlich mehr als im ersten Jahr an diesem Standort, deshalb sind wir auch sehr zufrieden“, betont der HDH-Vorsitzende. Nach dieser positiven Erfahrung steht für ihn schon heute fest, dass auch in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit die Bahn wieder auf dem Marienplatz aufgebaut werden soll.

Und so bleibt als einziger Wermutstropfen die Tatsache, dass Unbekannte Feuerwerkskörper auf die Bahn geworfen haben oder diese zufällig dort gelandet sind. Fünf der Kunststoffplatten wurden dabei beschädigt, der Schaden beläuft sich wohl auf etwa 5000 Euro.