Die frühere Geschäftsführerin der Volkshochschule Giengen und Vorsitzende des Giengener Stadtseniorenrats Anneliese Fritzenschaft ist am 24. April im Alter von 85 Jahren gestorben. In Heidenheim geboren, wuchs sie auf dem Giengener Bruckersberg auf und arbeitete zunächst als Sekretärin bei Bosch. Mit nur 36 Jahren verlor Anneliese Fritzenschaft ihren Mann durch eine schwere Krankheit und musste die beiden Söhne alleine großziehen.
Volkshochschule und Seniorenarbeit
Bekannt in der Stadt wurde die offene und kommunikative Giengenerin durch ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin der Volkshochschule, die sie 23 Jahre lang ausübte. Ihr oblag die Programmgestaltung, sie war aber auch bei zahlreichen Reisen der Bildungsstätte mit dabei. Später prägte das ehrenamtliche Engagement für die Seniorenarbeit ihr Leben: Ab seiner Gründung im Jahr 2003 war Anneliese Fritzenschaft Vorsitzende des Stadtseniorenrats, bis vor Kurzem war sie noch als ehrenamtliche Helferin in der städtischen Begegnungsstätte Alte Malzfabrik tätig.

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Besondere Freude bereitete ihr der Chorgesang, und sehr lange konnte sie noch zusammen mit ihrem Lebensgefährten an Busreisen teilnehmen, auch wenn die gesundheitlichen Beschwerden in den letzten Jahren zunahmen. Ein liebesvolles Verhältnis verband Anneliese Fritzenschaft mit ihren vier Enkeltöchtern, und die drei Urenkel bezeichnete sie als ihr "ganzes Glück im Alter."

