Wirtschaft

Steiff und Ravensburger hoffen auf Synergien – die Marken behalten ihren Kern

Die Übernahme der Anteilsmehrheit bei Steiff durch die Ravensburger AG soll für beide Unternehmen Potenziale für Wachstum schaffen und es soll ein gemeinsamer Vertrieb entstehen. Die Entscheidungen für Steiff sollen weiter in Giengen getroffen werden.

Vergangene Woche kam aus den Zentralen der beiden Spielzeug-Branchengrößen Steiff und Ravensburger AG die Nachricht, dass das Unternehmen aus Oberschwaben als Mehrheitsgesellschafter im Giengener Traditionsbetrieb einsteigen wird.

Am gestrigen Mittwoch saßen Steiff-Geschäftsführer Frank Rheinboldt und der Ravensburger-Vorstandsvorsitzende Clemens Maier in Giengen zusammen und nahmen sich Zeit für ein Gespräch mit der Heidenheimer Zeitung, in dem es viel um Emotionen ging, aber auch um die Synergien, die aus der neuen Gesellschaftsstruktur entstehen. Dass auf dem Besprechungstisch einige Steiff-Tiere saßen, versteht sich von selbst.