Das HZ-Leservoting geht weiter und schon in die siebte Runde. Nachdem im vergangenen Jahr der Spielplatz an der Donauschwabenstraße das Rennen machte und mit einem schönen Spielhaus aus Holz und einer Albliege aufgewertet wurde, stehen wieder drei Plätze zur Auswahl, für die abgestimmt werden kann.
Für die Jury, bestehend aus Jochen Wahl (Vorstandssprecher der Volksbank Brenztal), Oberbürgermeister Dieter Henle und Martin Wilhelm (Verleger der Heidenheimer Zeitung), war es keine einfache Entscheidung, denn die Vorschläge waren alle gut. Das Votum fiel letztlich auf zwei Spielplätze in der Kernstadt und einen in Hohenmemmingen. Es sind drei Plätze, die nach Ansicht von Oberbürgermeister Dieter Henle „nachhaltig“ aufgewertet werden können. „Wir haben in den vergangenen Jahren beim Bau neuer Spielplätze und bei der Sanierung ordentlich Strecke gemacht. Das Leservoting in Zusammenarbeit zwischen HZ, Volksbank Brenztal und der Stadt Giengen ist eine hervorragende Ergänzung zu unserem Spielplatzprogramm“, so OB Henle kurz vor dem Start der Aktion in diesem Jahr.
Der Spielplatz, auf den die meisten Stimmen entfallen, geht als Gewinner hervor und wird entsprechend aufgewertet. Zur Auswahl stehen die Plätze an der Spitalstraße, an der Biberstraße und an der Vorstadtstraße in Hohenmemmingen.
Die Abstimmung startet am kommenden Montag, 27. April, und endet am Freitag, 15. Mai. Abgestimmt werden kann unter link.hz.de/spielplatz oder ab 27. April direkt hier im Artikel.
Drei Spielplätze im Überblick
Spielplatz eins befindet sich an der Spitalstraße, zwischen Brenzufer und Spitalkirche: Der Platz, der 380 Quadratmeter umfasst, ist zentrumsnah und doch ruhig gelegen. Er verfügt bereits über Federwipptiere, eine Kleinkindschaukel, eine Anlage mit Rutsche, einen Sandkasten und mehr.

Der Spielplatz ist bereits für kleinere Kinder ausgelegt und soll auch künftig für dieses Alter konzipiert sein. Er wird gut von Großeltern mit ihren Enkeln sowie Eltern mit deren Kindern angenommen. Die vielen einzelnen Wipptiere wirken allerdings bisher etwas wahllos platziert und mindern das Potenzial des Spielplatzes. Die Idee für den Platz: die Bündelung der alten Einzelwippen zu einem Mehrfach-Wipper, kombiniert mit einer Hängematte. Auf Mehrfach-Wippern können Kinder allein oder in der Gruppe wippen. Die beruhigende Schaukelbewegung von Wipper und Hängematte schult zudem das räumliche Vorstellungsvermögen und den Gleichgewichtssinn.
Spielplatz zwei liegt an der Biberstraße, sozusagen im Schatten des Fachmarktzentrums, zwischen dem Wohngebiet und dem Gewerbegebiet Ried, und bietet auf 1450 Quadratmetern Platz zum Spielen und Toben. Er ist grün und weitläufig mit ausreichend schattenspendender Vegetation und verfügt beispielsweise über Federwipptiere, einen Drehkreisel, einen Sandkasten, Reckstangen und einen Rutsch-Kombi-Turm.

Die Idee für die Aufwertung: Der Spielplatz wird vorwiegend von Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren genutzt. Ein Neugerät soll daher den Schwerpunkt Balancieren/Bewegung haben und als Ersatzgerät für die entfernte Tunnelröhre dienen. Im Falle des Sieges beim Voting soll ein Balanciergerät angeschafft werden, bei dem es sich um einen dreiteiligen Wippbalken handelt und der Knickbewegungen an die benachbarten Segmente weitergibt.
Spielplatz drei liegt an der Vorstadtstraße und damit am Ortsrand von Hohenmemmingen auf dem Scheuenberg. Angrenzend befindet sich ein Grillplatz, der von Familien und jungen Erwachsenen gut angenommen wird. Das Areal umfasst knapp 1800 Quadratmeter; der Spielplatz verfügt unter anderem über eine Seilbahn, einen Rutschenturm, eine Doppelschaukel und Reckstangen.

Genutzt wird der Spielplatz hauptsächlich von Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren. Die Idee ist, ein Neugerät zu installieren, das den Schwerpunkt Drehen und Schwung mitbringt. Vorgesehen ist im Falle des Gewinns beim Voting, einen schräg gestellten Drehring zu realisieren, der über ein Rollensystem in Schwung gebracht und stehend oder sitzend benutzt wird.
Zusätzlich zum Spielgerät erhält der Gewinner-Spielplatz eine Albliege, die eine perfekte Ergänzung als Sitzgelegenheit etwa für Eltern oder Großeltern beim Besuch eines Spielplatzes darstellt. Die Installation von Spielgerät und Liege ist für den Herbst 2026 vorgesehen.
„Die Vorschläge haben es uns nicht einfach gemacht. Jetzt stehen drei gute Plätze zur Abstimmung, bei denen auch ein Teilort berücksichtigt wurde. Wir freuen uns, dass wir die gemeinsame Aktion wieder unterstützen können. Dieser gemeinsame Charakter entspricht auch unserer genossenschaftlichen Ausrichtung als Bank, durch die wir uns den Menschen vor Ort und in der Region verpflichtet fühlen. Durch die Spielplatz-Aktion können wir dazu beitragen, die Stadt für Familien noch attraktiver zu machen“, sagt Jochen Wahl von der Volksbank Brenztal.
HZ-Verleger Martin Wilhelm freut sich auch in diesem Jahr auf die Wirkung, die mit dem Leservoting verbunden ist: „Wir erreichen damit mehrere Hundert Familien, die sich daran beteiligen. Am schönsten ist aber zu sehen, wie sehr sich die Kinder über neue Geräte freuen und diese in ihr Spielen integrieren. Obendrein ist die Aktion ein schönes Beispiel für eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen der Stadt, der Volksbank Brenztal und der HZ, und das über Jahre hinweg.“
Neuer Stadtplan für Kinder und Jugendliche
Die Stadt Giengen hat jüngst einen neuen Kinder- und Jugendstadtplan herausgebracht, der aufzeigt, was Giengen für diese Altersgruppen zu bieten hat. Beispielsweise sind alle Spielplätze abgebildet, aber auch Orte wie der Skaterpark mit Basketballanlagen sind aufgeführt. Der Plan liegt unter anderem im Rathaus aus, ist aber auch online zu finden unter giengen.de/de/Kinder-Jugend-Bildung/Spielplaetze, dann auf den Kinder- und Jugendstadtplan klicken.

