Folgen des Hitzesommers

So geht es dem Giengener Stadtwald nach der Hitze und Trockenheit im Sommer 2026

Die Temperaturen und die Trockenheit des Sommers 2026 sind auch am Giengener Stadtwald nicht spurlos vorbeigegangen. Wie Stadtförster Michael Günther Taub erklärt, ist das Ausmaß der Folgen jedoch längst noch nicht absehbar.

In vielen Wäldern der Region und weit darüber hinaus setzen Hitze, Trockenheit und Krankheiten den Bäumen zu und stellen die Forstwirtschaft vor Herausforderungen, so auch im Giengener Stadtwald. So gab es auch hier bereits Anfang Juli ein ungewöhnliches Bild: gelbes und braunes Laub, das eher an den Herbst als an den Hochsommer erinnerte. Doch mit dem Herbst haben diese Verfärbungen nichts zu tun. Die braun-gelben Stellen im Blätterdach sind vertrocknete Blattspitzen und -ränder. Sie sind sichtbare Folgen der langen Hitzeperioden, des geringen Niederschlags und der vielen Tropennächte im Sommer 2026. Auch das viele Laub, das bereits seit Wochen vertrocknet an den Wegesrändern liegt, zeugt von den Folgen der lang anhaltenden Hitze.

Doch was bedeutet der Extrem-Sommer für den Wald – abgesehen von vertrockneten Blättern? Dahinter steckt weit mehr, als auf den ersten Blick zu erkennen ist, erklärt Giengens Stadtförster Michael Günther Taub bei einem Rundgang durch den Stadtwald. Und das Problem endet nicht mit diesem Sommer: Die Folgen des Wettergeschehens werden sich teilweise erst so richtig in den kommenden ein bis zwei Jahren deutlich zeigen.