Jeder kennt sie! Braun gebrannt, meist in kurzen Hosen, einem lässigen T-Shirt, Sonnenbrille und einer Cap sitzen sie am Rand der Schwimmer- und Badebecken: Bademeister. Ihre Blicke schweifen über die Badegäste, und sie geben Acht, dass niemand ertrinkt. Doch sitzen sie wirklich nur den ganzen Tag am Beckenrand, um buchstäblich zu warten, bis etwas passiert? Die Antwort darauf ist eindeutig: Nein!
„Die Badegäste kommen her und wollen einen heißen Sommertag genießen. Und wir müssen schauen, dass sie genau das auch können“, sagt der 37-jährige Vitalij Buchholz, der im Mai 2009 als Rettungsschwimmer im Giengener Bergbad zu arbeiten begann und 2017 die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetrieb machte. Um den vollen Badespaß zu garantieren, fängt der Arbeitstag für die Bademeister also weit vor den Öffnungszeiten an.
