Entenrennen

Das ist am 11. Juli in Giengen auf der Brenz und am Ufer geboten

Das Rennen der quietschgelben Enten ist in Giengen schon lange ein enormer Spaß. In ein paar Wochen ist es wieder soweit, wenn die 15. Auflage ansteht.

Die zunächst georderten 500 Enten waren schnell vergeben, und auch das zweite Paket mit nochmals 500 Enten war drei Tage vor Teilnahmeschluss ausverkauft: Das berichtete die HZ am 4. Oktober 2010. Es war der Montag nach dem ersten Entenrennen in Giengen. „Fast war es ein Sprintrennen. Wenige Sekunden nach 12 Uhr plumpsten die 1000 Enten von der Margarete-Steiff-Brücke in die Brenz, knapp fünf Minuten später erreichten die ersten Gummienten ihr Ziel bei der Spitalbrücke“, ist im Text zu lesen.

Nun, 2026, ist das Entenrennen nach wie vor eine nicht zu missen wollende Veranstaltung in der Großen Kreisstadt und erfährt jetzt seine 15. Auflage. Geändert hat sich seitdem nicht viel – statt im Herbst zum Auftakt der Schwäbischen Woche findet das Rennen der Plastik-Tiere schon seit geraumer Zeit im Sommer statt.

Wasser und Wettrennen

So auch in diesem Jahr: am 11. Juli. Ab 12 Uhr verwandelt sich der Skulpturenpark an der Stadtmauer in eine Erlebnismeile rund um Wasser, Spaß und Wettrennen. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Stadtverwaltung sowie dem Gewerbe- und Handelsverein Giengen organisiert. Unterstützt wird das Giengener Entenrennen durch Sachspenden von zahlreichen Unternehmen, darunter überwiegend eine Vielzahl von Mitgliedern des Gewerbe- und Handelsvereins Giengen sowie von der Zimmerei Schlumpberger und Tauchsport Kaulquapp, die gemeinsam dafür sorgen, dass Start und Ziel perfekt vorbereitet sind.

Start des Rennens ist um 13.30 Uhr, wie immer an der Margarete-Steiff-Brücke. 1200 quietschgelbe Rennenten werden gleichzeitig zu Wasser gelassen. Strömung, Geschwindigkeit und vielleicht auch ein kleines bisschen Entenglück entscheiden darüber, welche Enten zuerst das Ziel erreichen. Wie immer warten auf die Teilnehmenden mit den schnellsten Enten Gewinne.

Wer Enten an den Start schicken möchte, kann sich ab sofort eine Teilnahmekarte sichern. Erhältlich sind die Karten während der jeweiligen Öffnungszeiten bei der Kreissparkasse, Optik-Akustik Bollens, der Tourist-Information und der Volksbank Brenztal – alle an der Marktstraße gelegen. Kurzentschlossene haben am Renntag selbst noch Gelegenheit, zwischen 12 Uhr und 13 Uhr im Skulpturenpark eine Ente zu „adoptieren“ – allerdings nur, solange noch ein paar „Schwimmplätze“ frei sind.

Rennen 2 um 14.30 Uhr

Nach dem großen Entenspektakel geht der Wasserspaß direkt weiter: Beim Freestyle-Rennen um 14.30 Uhr dürfen alle Besucherinnen und Besucher ihr eigenes Schwimmobjekt ins Rennen schicken. Voraussetzung: Das Tier muss ausschließlich mit dem Mund aufgeblasen werden können.

Auch abseits der Rennstrecke ist einiges geboten. Für musikalische Unterhaltung sorgt „You’n’Me“, während entlang des Brenzufers Kulinarisches auf die Gäste wartet. Auch kleine Besucherinnen und Besucher kommen nicht zu kurz: Die Lebenshilfe Giengen lädt zu einer Mitmachaktion und in ihre Kreativecke ein und präsentiert die hauseigenen Produkte. Gegen 15 Uhr ist dann Siegerehrung.

Werner Warmduscher für die Badewanne

Für Sammlerinnen und Sammler wartet beim 15. Giengener Entenrennen ein ganz besonderer Badegast: die limitierte Souvenir-Ente Werner Warmduscher mit Entenrennen-Logo-Aufdruck. Doch Vorsicht: Von ihr gibt es nur 100 Exemplare, und statt ins Rennen zu fahren, genießt Werner lieber das heimische Badezimmer. Auch seine schwimmenden Kollegen Ralf Rafting, Klaus Kapitän und Sabine Sandstrand aus den vergangenen Jahren sind noch in begrenzter Anzahl erhältlich.