Arbeitsunfall

Auf Betriebsgelände in Giengen: Frau gerät mit Kopf zwischen Lkw und Laderampe

Auf einem Betriebsgelände im Giengener Industriepark ist es am Mittwochmorgen zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem eine Frau verletzt wurde. Sie war mit ihrem Kopf zwischen einen Lkw-Auflieger und eine Laderampe geraten.

Im Giengener Industriepark ist es am Mittwoch zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem eine Frau verletzt wurde. Wie die Polizei berichtet, war ein 51-Jähriger gegen 7.45 Uhr mit einem Sattelzug auf einem Betriebsgelände an der Frostelstraße unterwegs. Dort lieferte er Waren an. Eine 57-Jährige sollte nach Angaben der Polizei wohl die Entladearbeiten durchführen. Deshalb rangierte der Fahrer mit dem Auflieger rückwärts an eine Rampe.

Als der Lasterfahrer andocken wollte, streckte die Arbeiterin aus bislang unbekannten Gründen ihren Kopf zwischen Laderampe und Sattelzug-Auflieger hindurch. Das tat sie, obwohl der Lkw-Fahrer seinen Rangiervorgang noch nicht beendet hatte. Dabei wurde die Arbeiterin mit ihrem Kopf zwischen einer Betonfassung der Laderampe und dem Aufbau des Sattelzug-Aufliegers eingeklemmt.

Die Frau konnte sich selbst aus der misslichen Lage befreien, so ein Zeuge gegenüber der Polizei. Der Zeuge konnte auch den Unfall beobachten und Erste Hilfe leisten. Die 57-Jährige klagte anschließend über Schmerzen im Kopfbereich, woraufhin der Rettungsdienst verständigt wurde. Dieser brachte die Arbeiterin in eine Klinik. Die Polizei Giengen hat zunächst die Ermittlungen aufgenommen und klärt nun in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsdienst Heidenheim den genauen Unfallhergang.

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