Ein 39-Jähriger hatte am Donnerstag ein Reh mit seinem Auto erfasst. Wie die Polizei mitteilt, fuhr der 39-Jährige mit seinem Skoda kurz vor 7.30 Uhr von Bräunisheim kommend in Richtung Gussenstadt. Etwa 500 Meter nach Ortsausgang überquerte ein Reh die Fahrbahn. Der Skodafahrer erfasste das von rechts kommende Tier frontal. Das Auto wurde erheblich beschädigt. Laut Polizei wurde das tote Reh von einem Jagdpächter geborgen. An dem Skoda entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro. Das Auto blieb fahrtüchtig.
Die Polizei informiert: Besonders in den frühen Morgenstunden, bei Dämmerung und in der Nacht sei mit Wildwechsel zu rechnen. Besondere Vorsicht gilt auf Straßen, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind, denn die Schilder werden gerade dort aufgestellt, wo sich häufig Wildunfälle ereignen. Dort halten sich Tiere gerne auf Grünstreifen, Feldern und Wiesen auf. Autofahrer wird geraten, hier langsam zu fahren und dabei aufmerksam und bremsbereit zu sein.
Sind Wildtiere neben oder auf der Straße, gilt für Autofahrer: Abblenden, bremsen, hupen und, falls erforderlich, anhalten. Das Tier hat so die Möglichkeit zur Flucht. Mit der Warnblinkanlage werden nachfolgende Autofahrer gewarnt.
Sind die Tiere weg, kann mit Schrittgeschwindigkeit weitergefahren werden. Wildtiere halten sich oft in Gruppen auf. Sieht man eines, können weitere Tiere in der Nähe sein. Kommt es trotzdem zum Unfall, muss die Unfallstelle umgehend abgesichert werden. Also Warnblinklicht einschalten und Warndreieck aufstellen.


