22 Meter hoch wird der Schornstein der neuen Heizzentrale in Gussenstadt einmal in den Himmel ragen. Noch ist davon wenig zu sehen. Doch auf der Baustelle geht es Schritt für Schritt voran: Am kommenden Dienstag soll die Bodenplatte betoniert werden, Mitte September folgen die Heizkessel. Wenn alles nach Plan läuft, kann die Heizzentrale im kommenden Jahr in Betrieb gehen.
Die neue Anlage soll künftig eine zentrale Rolle bei der Wärmeversorgung des Ortes übernehmen. Neben dem bestehenden Wärmenetz wird derzeit ein neues Netz gebaut, beide sollen miteinander verbunden werden. Im Sommer, wenn der Wärmebedarf geringer ist, soll die Biogasanlage ausreichen, um Gussenstadt zu versorgen. Wird es kälter, kommen die Hackschnitzelkessel und die Wärmepumpen der neuen Heizzentrale hinzu, erklärt Thomas Häcker, Vorstand der Energiegenossenschaft Gussenstadt (EGG).
