Große Zusammenlegung geplant

Wie sieht die Zukunft der katholischen Kirche auf dem Härtsfeld aus?

Aus 1020 Kirchengemeinden der Diözese Stuttgart-Rottenburg sollen 50 bis 80 neue werden. Für die Seelsorgeeinheiten heißt es nun: Neue Verbindungen müssen geschaffen werden. Auf dem Härtsfeld hat man bereits einen landkreisübergreifenden Plan.

Es wird sich viel verändern bei den katholischen Kirchengemeinden in Ostwürttemberg. Die 1020 eigenständigen Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart sollen bis zum Jahr 2030 zu 50 bis 80 neuen Kirchengemeinden zusammenwachsen. Das sei die Reaktion auf den höheren Verwaltungsaufwand bei immer geringer werdenden Ressourcen. Darauf hat sich der Diözesanrat im November des vergangenen Jahres geeinigt.

So besteht seither auch bei der Seelsorgeeinheit Härtsfeld mit ihren acht Kirchengemeinden Handlungsbedarf. Eine eigenständige Zukunft ist laut den neuen Plänen der Diözese nicht möglich. Pfarrer und Dekan Dr. Dietmar Horst kann zwar die künftigen Pläne nicht vorwegnehmen, zu unsicher ist die Lage derzeit noch. Dennoch gibt es einen favorisierten Zusammenschluss unter den Kirchengemeinden des Härtsfeldes: eine Fusion mit den katholischen Gemeinden aus Neresheim.